Heimatgeschichte International: Geboren im Februar 1945 in Schwenningen – Marie-Hélène und Pascal Lantreibecq im Gespräch mit Florian Kemmelmeier und Jutta Arendt
10.05.2026
18:00
Ob dem Brückle
Ob dem Brückle
Ticket
78054
Villingen-Schwenningen
Über die Veranstaltung
Gespräch mit einer Zeitzeugin im Rahmen der Schwenninger Geschichtswoche. Ort Ob dem Brückle 14
Dass sie im Februar 1945 im Schwenninger Krankenhaus geboren wurde, weiß die heute 81-jährige Französin Marie-Hélène Lantreibecq noch nicht lange. Nach jahrzehntelangem Schweigen ihrer Adoptiveltern und einer durch fehlerhafte Dokumente erschwerten Suche brachte erst im Jahr 2025 ein DNA-Test den Kontakt zu biologischen Verwandten. Sie erfuhr dadurch auch den richtigen Namen der Mutter, des Weiteren kamen ihre Schwenninger Wurzeln zutage.
Mit Unterstützung ihres in Québec/Kanada lebenden Sohnes Pascal gelang es Marie-Hélène, aus Archivquellen rasch viele Puzzlestücke zusammenzutragen. Doch es gibt immer noch offene Fragen:
Kam die Mutter im Krieg tatsächlich freiwillig nach Deutschland? Musste sie ab Oktober 1944 in der Uhrenfabrik Emil Speck Zwangsarbeit leisten? Und warum ließ sie ihr Kind 1945 in Schwenningen zurück?
Im Rahmen der Geschichtswoche sind Marie-Hélène Lantreibecq und ihr Sohn Pascal zum ersten Mal zu Besuch in Schwenningen. Florian Kemmelmeier wird im Gespräch mit den beiden Personen Hintergrundinformationen zur Situation der Ausländerinnen im Schwenninger Krankenhaus während des Krieges geben. Das Gespräch findet auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung statt.
Das Foto zeigt Marie-Hélène Lantreibecq (Quelle: Pascal Lantreibecq)
Mit Unterstützung ihres in Québec/Kanada lebenden Sohnes Pascal gelang es Marie-Hélène, aus Archivquellen rasch viele Puzzlestücke zusammenzutragen. Doch es gibt immer noch offene Fragen:
Kam die Mutter im Krieg tatsächlich freiwillig nach Deutschland? Musste sie ab Oktober 1944 in der Uhrenfabrik Emil Speck Zwangsarbeit leisten? Und warum ließ sie ihr Kind 1945 in Schwenningen zurück?
Im Rahmen der Geschichtswoche sind Marie-Hélène Lantreibecq und ihr Sohn Pascal zum ersten Mal zu Besuch in Schwenningen. Florian Kemmelmeier wird im Gespräch mit den beiden Personen Hintergrundinformationen zur Situation der Ausländerinnen im Schwenninger Krankenhaus während des Krieges geben. Das Gespräch findet auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung statt.
Das Foto zeigt Marie-Hélène Lantreibecq (Quelle: Pascal Lantreibecq)